KI sinnvoll in Projekte integrieren
Künstliche Intelligenz in allen Projektphasen gezielt einsetzen
Künstliche Intelligenz kann Projektarbeit an vielen Stellen unterstützen. Entscheidend ist, zu wissen, wofür sie sinnvoll eingesetzt werden kann, wie Ergebnisse überprüft werden und an welchen Stellen der Mensch die Verantwortung behält.
In der Weiterbildung „Anwendung Künstlicher Intelligenz im Kontext Projektmanagement mit externer Zertifizierung zum Artificial Master“ lernst du, klassische Projektstrukturen mit den Möglichkeiten moderner KI-Werkzeuge zu verbinden. Die Arbeit orientiert sich an den fünf Projektphasen START, PLAN, DO, REVIEW und GOAL. Du beschäftigst dich mit der Vorbereitung und Planung von Projekten ebenso wie mit laufender Steuerung, Reporting, Auswertung und Projektabschluss.
Dabei geht es nicht darum, Verantwortung an Künstliche Intelligenz abzugeben. Ein zentraler Bestandteil der Weiterbildung ist die menschliche Letztentscheidung. KI-generierte Ergebnisse werden geprüft, freigegeben und nachvollziehbar dokumentiert. Datenschutz, rechtliche Rahmenbedingungen und ein verantwortungsvoller Umgang mit sensiblen Projektdaten gehören deshalb ebenso zum Kurs wie der praktische Einsatz von KI-Werkzeugen. Die Weiterbildung bereitet dich außerdem gezielt auf die externe Zertifizierungsprüfung zum Artificial Master vor.
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Das Wichtigste zur Weiterbildung
Die Weiterbildung verbindet virtuellen Präsenzunterricht mit begleitetem Selbststudium und vermittelt die Inhalte praxisnah anhand typischer Aufgaben aus dem Projektmanagement.
Dauer
4 Wochen in Vollzeit
Umfang
200 Unterrichtseinheiten
Format
Virtueller Präsenzunterricht
Ausrichtung
Künstliche Intelligenz im Projektmanagement
Zertifizierung
AZuKo-Zertifikat + externe Zertifizierung „Artificial Master“
Programmierkenntnisse
nicht erforderlich
Technische Ausstattung
Laptop, Headset und Maus werden von AZuKo zur Verfügung gestellt
Das lernst du
Künstliche Intelligenz professionell in der Projektarbeit nutzen
Du entwickelst Schritt für Schritt die Fähigkeiten, die du brauchst, um KI-Anwendungen im Projektmanagement sinnvoll auszuwählen, einzusetzen und kritisch zu überprüfen. Die Lerninhalte reichen von den technischen und methodischen Grundlagen bis zum verantwortungsvollen Einsatz im laufenden Projekt.
Künstliche Intelligenz verstehen und gezielt anweisen
Du entwickelst ein grundlegendes Verständnis dafür, wie moderne KI-Systeme und große Sprachmodelle funktionieren und was du von ihren Ergebnissen erwarten kannst.
Dabei lernst du,
- strukturierte Prompts mit Rolle, Kontext und gewünschtem Ausgabeformat zu formulieren,
- unterschiedliche Vorgehensweisen beim Prompting gezielt einzusetzen,
- typische Fehler wie Halluzinationen und Verzerrungen zu erkennen,
- KI-generierte Ergebnisse auf Plausibilität, Vollständigkeit und Qualität zu prüfen,
- Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Grenzen der Artificial-Master-Rolle einzuordnen,
- sinnvolle Grenzen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Projekt festzulegen,
- das Human-in-the-Loop-Prinzip anzuwenden und menschliche Letztentscheidungen nachvollziehbar zu dokumentieren.
Projektstart und Planung mit Künstlicher Intelligenz unterstützen
Du lernst, wie KI bereits in den ersten Projektphasen dazu beitragen kann, Informationen zu strukturieren und wichtige Projektunterlagen vorzubereiten.
Dabei beschäftigst du dich damit,
- Stakeholder zu analysieren und geeignete Kommunikationswege vorzubereiten,
- Projektsteckbriefe und Risikoübersichten KI-gestützt zu erstellen,
- Aufgabenpakete strukturiert aufzubereiten,
- Risikoanalysen am Projektbeispiel durchzuführen,
- erstellte Dokumente auf Qualität und Datenschutz zu prüfen,
- Ergebnisse in gängige Projektwerkzeuge wie Jira oder Confluence zu übernehmen.
Projektverlauf und Projektabschluss mit KI gestalten
Du lernst, Künstliche Intelligenz auch während der Durchführung und beim Abschluss eines Projekts sinnvoll einzusetzen.
Dabei lernst du,
- Statusberichte aus Projektdaten aufzubereiten,
- Informationen zielgruppengerecht für Stakeholder zusammenzufassen,
- Erfahrungen und Erkenntnisse aus Projekten zu strukturieren,
- wiederkehrende Muster zu erkennen und Maßnahmen daraus abzuleiten,
- Projektabschlussberichte KI-gestützt vorzubereiten,
- KI-Assistenten und einfache Automationen in Arbeitsabläufe einzubeziehen,
- Möglichkeiten und Grenzen von KI-Agenten sowie notwendige Freigabepunkte einzuordnen.
Verantwortung, Datenschutz und Governance berücksichtigen
Du entwickelst ein Verständnis dafür, unter welchen rechtlichen und organisatorischen Bedingungen Künstliche Intelligenz in Projekten eingesetzt werden kann.
Dabei beschäftigst du dich mit,
- grundlegenden Anforderungen der europäischen KI-Verordnung (AI Act),
- Datenschutz und dem Umgang mit sensiblen Projektdaten,
- Vertraulichkeit und grundlegenden Pflichten der Datenschutz-Grundverordnung,
- der Nutzung und Weiterverwendung KI-generierter Inhalte,
- nachvollziehbaren menschlichen Entscheidungen und Freigaben,
- einfachen Regeln für den verantwortungsvollen KI-Einsatz im eigenen Projekt.
Zielgruppe
Für alle, die Projektarbeit und Künstliche Intelligenz verbinden möchten
Die Weiterbildung eignet sich für Menschen, die Künstliche Intelligenz nicht nur allgemein kennenlernen, sondern gezielt für strukturierte, projektbezogene Aufgaben einsetzen möchten.
Sie richtet sich insbesondere an:
- Projektmanager:innen und Projektleiter:innen,
- IT-Leiter:innen und Mitarbeitende in Projektteams,
- Fach- und Führungskräfte mit Projektverantwortung,
- Coaches, Trainer:innen und Moderator:innen mit projektbezogenen Aufgaben,
- Mitarbeitende aus Personalentwicklung und Weiterbildung,
- Berater:innen, die Künstliche Intelligenz in projektbezogenen Arbeitsprozessen einsetzen möchten,
- Personen, die künftig in einem dieser Bereiche arbeiten und ihre Kompetenzen an der Schnittstelle von Projektmanagement und Künstlicher Intelligenz aufbauen möchten.
Das solltest du mitbringen
Das brauchst du für die Weiterbildung
Für die Teilnahme gelten wenige formale Voraussetzungen. Entscheidend ist vor allem eine berufliche Grundqualifikation und die technische Möglichkeit, am Online-Unterricht teilzunehmen.
Du benötigst:
- eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium,
- eine stabile Internetverbindung mit mindestens 6 Mbit/s oder eine geeignete mobile Verbindung.
Laptop, Headset und Maus stellt AZuKo für die Teilnahme zur Verfügung. Vor Beginn findet außerdem ein persönliches Beratungsgespräch statt, in dem Voraussetzungen, Ablauf und individuelle Eignung besprochen werden.
Hilfreich für die Teilnahme
- Interesse an Projektmanagement und digitalen Arbeitsprozessen,
- Offenheit für die praktische Arbeit mit Künstlicher Intelligenz,
- Bereitschaft, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und zu verbessern,
- ein sorgfältiger Umgang mit Daten und Informationen,
- Interesse an rechtlichen und ethischen Fragen des KI-Einsatzes,
- Bereitschaft, Fallbeispiele zu bearbeiten und dich aktiv in den Unterricht einzubringen.
Dein Abschluss
Dein Weg zur Zertifizierung zum Artificial Master
Die Weiterbildung bereitet dich gezielt auf die externe Zertifizierung „Artificial Master“ vor. Sie weist nach, dass du Künstliche Intelligenz strukturiert, sicher und kontrolliert durch einen vollständigen Projektzyklus führen kannst.
Dabei geht es nicht nur darum, KI-Werkzeuge einzusetzen. Entscheidend ist, dass du KI-generierte Ergebnisse kritisch beurteilst, sinnvolle Grenzen für den KI-Einsatz festlegst und Entscheidungen nach dem Human-in-the-Loop-Prinzip nachvollziehbar triffst.
Auf die Prüfungsinhalte vorbereiten
Im Kurs beschäftigst du dich mit den vier zentralen Kompetenzbereichen der Zertifizierung:
- Grundlagen von Künstlicher Intelligenz und der Rolle des Artificial Master
- KI-gestützte Projektarbeit in den Phasen START und PLAN
- KI-Einsatz in DO, REVIEW und GOAL
- Verantwortung, Datenschutz und Governance
Anhand typischer Projektaufgaben lernst du, Künstliche Intelligenz entlang des gesamten Projektzyklus sinnvoll einzusetzen und ihre Ergebnisse fachlich zu kontrollieren.
Zweiteilige Zertifizierungsprüfung ablegen
Die externe Zertifizierungsprüfung besteht aus zwei Teilen:
- Teil A – Theorie
- Teil B – Fallprüfung
Die Zertifizierung ist bestanden, wenn du beide Prüfungsteile erfolgreich absolviert hast. In der Regel werden beide Teile an einem Prüfungstermin abgelegt; eine getrennte Durchführung ist ebenfalls möglich.
Zwei Zertifikate erhalten
Nach erfolgreichem Abschluss der regelmäßigen Lernstandskontrollen erhältst du zusätzlich ein trägerinternes AZuKo-Zertifikat, das deine erfolgreiche Teilnahme und die im Kurs erworbenen Kompetenzen bestätigt.
Bestehst du die externe Zertifizierungsprüfung, erhältst du außerdem das Zertifikat „Artificial Master“.
Das externe Zertifikat ist unbefristet gültig und die reguläre Prüfungsgebühr ist bereits in den Kosten deiner Weiterbildung enthalten.
Das nimmst du mit
Künstliche Intelligenz im Projektalltag sicher anwenden
Nach der Weiterbildung kannst du besser beurteilen, wo Künstliche Intelligenz Projektarbeit sinnvoll unterstützt und wo menschliche Prüfung und Entscheidung unverzichtbar bleiben.
Du kannst anschließend,
- geeignete Einsatzmöglichkeiten für Künstliche Intelligenz entlang verschiedener Projektphasen erkennen,
- Projektdokumente, Analysen und Berichte mithilfe von KI vorbereiten und fachlich überarbeiten,
- KI-generierte Ergebnisse systematisch auf Qualität und Plausibilität prüfen,
- KI-Assistenten, einfache Automationen und Projektwerkzeuge sinnvoll miteinander verbinden,
- menschliche Freigaben und Verantwortlichkeiten in KI-gestützten Abläufen festlegen,
- Datenschutz, Governance und sensible Projektdaten beim KI-Einsatz berücksichtigen,
- KI-gestützte Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren.
Damit entwickelst du Handlungssicherheit an der Schnittstelle von Projektmanagement, Künstlicher Intelligenz und verantwortlicher Entscheidungsfindung.
Finanzierung deiner Weiterbildung
Förderung und Qualifizierungsweg individuell klären
Die Kosten der Weiterbildung können mit einem Bildungsgutschein zu 100 % von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter übernommen werden.
In einem individuellen Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, welche Möglichkeiten für dich infrage kommen. Die Weiterbildung kann bei Bedarf außerdem mit weiteren Qualifizierungsbausteinen kombiniert werden. Ob eine solche Kombination sinnvoll ist, wird individuell abgestimmt.
Fördermöglichkeiten prüfenFragen & Antworten
Häufige Fragen
Wann kann ich mit der Weiterbildung starten?
Unsere Weiterbildungen starten in der Regel alle vier Wochen. Du kannst jeweils zum nächsten verfügbaren Starttermin einsteigen und musst daher nicht lange auf den Beginn deiner Weiterbildung warten.
Findet die Weiterbildung vollständig online statt?
Ja. Der Unterricht findet als virtueller Präsenzunterricht statt. Du nimmst in Echtzeit teil, kannst Fragen stellen, dich an Diskussionen beteiligen und gemeinsam mit anderen Teilnehmenden Fallbeispiele bearbeiten. Ergänzend gibt es begleitetes Selbststudium.
Wie lange dauert die Weiterbildung?
Die Weiterbildung dauert vier Wochen und umfasst insgesamt 200 Unterrichtseinheiten. Davon entfallen 80 Unterrichtseinheiten auf begleitetes Selbststudium.
Brauche ich Programmierkenntnisse?
Nein. Die Grundlagen von Künstlicher Intelligenz und großen Sprachmodellen werden konzeptionell vermittelt. Programmieren gehört nicht zu den vorausgesetzten Kenntnissen.
Mit welchen Anwendungen arbeite ich im Kurs?
Behandelt werden unter anderem KI-Assistenten und einfache Automationen. Als Beispiele sind Microsoft 365 Copilot und Power Automate vorgesehen. Auch die Übernahme KI-gestützter Projektdokumente in Werkzeuge wie Jira oder Confluence wird thematisiert.
Benötige ich einen eigenen Laptop?
Nein. Laptop, Headset und Maus werden dir von AZuKo zur Verfügung gestellt. Du benötigst jedoch eine ausreichend stabile Internetverbindung.
Wie wird mein Lernfortschritt überprüft?
Am Ende jeder Unterrichtswoche findet eine Lernstandskontrolle zu den Inhalten der jeweiligen Woche statt. Der Lernfortschritt wird während der gesamten Weiterbildung begleitet. Wenn Unterstützungsbedarf erkennbar ist, können frühzeitig passende Maßnahmen eingeleitet werden.
Wie läuft die externe Zertifizierung zum Artificial Master ab?
Die externe Zertifizierungsprüfung besteht aus zwei Teilen: einem theoretischen Prüfungsteil und einer Fallprüfung. Die Zertifizierung ist bestanden, wenn beide Teile erfolgreich absolviert wurden.
In der Regel werden beide Prüfungsteile an einem Termin abgelegt. Sie können jedoch auch getrennt voneinander absolviert werden.
Was passiert, wenn ich einen Prüfungsteil nicht bestehe?
Ein nicht bestandener Prüfungsteil kann bis zu zweimal wiederholt werden. Einen bereits bestandenen Teil musst du nicht erneut absolvieren – dieser bleibt anerkannt.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Nach erfolgreichem Abschluss der regelmäßigen Lernstandskontrollen erhältst du ein trägerinternes AZuKo-Zertifikat.
Bestehst du zusätzlich beide Teile der externen Zertifizierungsprüfung, erhältst du das Zertifikat „Artificial Master“. Das externe Zertifikat ist unbefristet gültig und weist die zugrunde liegende Fassung des Lernzielverzeichnisses aus.
Gehört auch Unterstützung für den beruflichen Einstieg dazu?
Ja. Die fachliche Weiterbildung wird durch ein Bewerbungscoaching ergänzt. Dazu gehören unter anderem Bewerbungsunterlagen, Stellensuche, Vorstellungsgespräche, Grundlagen der Gehaltsverhandlung sowie der Einstieg in ein neues Arbeitsverhältnis.
Passt diese Weiterbildung zu deinem nächsten beruflichen Schritt?
Du möchtest vorhandene Kompetenzen um den professionellen Einsatz von Künstlicher Intelligenz erweitern oder dich auf neue Aufgaben vorbereiten? Die Weiterbildung eignet sich besonders, wenn projektbezogene Arbeit künftig stärker zu deinem beruflichen Alltag gehören soll und du Künstliche Intelligenz dabei nicht nur ausprobieren, sondern strukturiert, kritisch und verantwortungsvoll einsetzen möchtest.
Das kann für eine Weiterentwicklung im Projektmanagement ebenso interessant sein wie für projektbezogene Aufgaben in Coaching, Training, Moderation, Personalentwicklung, Weiterbildung oder Beratung. Auch wenn du dich beruflich neu orientierst, kann die Weiterbildung eine Grundlage schaffen, um Projektarbeit und Künstliche Intelligenz miteinander zu verbinden.
Im persönlichen Beratungsgespräch schauen wir gemeinsam, welche Kompetenzen du bereits mitbringst und ob „Anwendung Künstlicher Intelligenz im Kontext Projektmanagement mit externer Zertifizierung zum Artificial Master“ zu deinem geplanten beruflichen Weg passt. Das individuelle Beratungsgespräch vor Kursbeginn ist Bestandteil des vorgesehenen Teilnahmeprozesses.